Nicht jeder Österreicher hat einen gesunden Schlaf. Etwa ein Viertel aller Österreicher hat laut den jüngsten Untersuchungen Schlafstörungen. Dabei ist es für den Laien nicht immer leicht, alle Formen von Schlafstörungen zu erkennen und eine entsprechende Behandlung durchführenzu lassen. Diese Übersicht soll eine Hilfe sein, auf Auswirkungen des gestörten Schlafes aufmerksam zu machen und Sie veranlassen, rechtzeitig einen Arzt zu Rate zu ziehen.








WELCHE Schlafstörungen gibt es?

A. Dyssomnien

(Einschlaf-, Durchschlafstörungen, extreme Tagesmüdigkeit)


im Körper gelegene Ursachen:

Schlaflosigkeit, Narkolepsie, Tagesmüdigkeit, Schlafapnoe, periodische Bewegungen der Gliedmaßen, Syndrom der ruhelosen Beine.


von außen einwirkende Faktoren:

Schlechte Schlafhygiene, umweltbedingte Schlafstörungen, höhenbedingte Schlafstörung, nächtliches Essen und Trinken, Medikamenten- oder schadstoffbedingte Schlafstörungen


durch Störungen des Schlaf-Wachrhythmus:

Zeitzonenwechsel (Jet Lag), Schichtwechsel-Schlafstörung und andere Störungen des des zirkadianen Schlaf-Wachrhythmus


B. Parasomnien

(Störungen des Schlafprozesses):


Schlafwandeln, Sprechen im Schlaf, Alpträume, Traumschlafbezogene

Störungen, nächtliches Zähneknirschen, Bettnässen und vieles mehr.


C. Gestörter Schlaf als Begleiterkrankung


psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen, bei

Infektionskrankheiten wie der Schlafkrankheit, bei nächtlichem

Asthma, chronischer Bonchitis, Rückfluß von Magensaft in die

Speiseröhre, Magengeschwüren usw.


D. Andere Schlafstörungen


"Kurzschläfer", "Langschläfer", Myoclonus, Menstruations- und

 Schwangerschaftsassoziierte Schlafstörungen und andere.



WIE sind die Symptome?

Vereinfacht ausgedrückt benötigt ein erwachsener Menschregelmäßig eine ausreichende Menge Schlaf um sich am nächsten Morgen körperlich und geistig frisch zu fühlen. Eine Störung liegt dann vor, wenn die Gesamtschlafzeit (meist 6 - 8 Stunden) nicht erreicht wird oder wenn trotz ausreichender Schlafdauer eine Tagesmüdigkeit oder Einschlafneigung besteht.


Bei Schnarchern oder Personen mit nächtlichen "Atemaussetzern" muß an ein obstruktives Schlafapnoesyndrom gedacht werden. Die Folge dieser Erkrankung sind Tagesmüdigkeit trotz langer Schlafdauer, erhöhte Unfallgefahr durch Einschlafneigung, Neigung zu Bluthochdruck sowie deutlich erhöhtes Risiko für Herzinfakt und Schlaganfall.


Subjektiv am störendsten wird der gestörte Nachtschlaf empfunden (verlängerte Einschlafdauer, häufiges Aufwachen, zu frühes Erwachen). Diese Störungen führen zur Beeinträchtigung anderer Organsysteme sowie zu abnormer Müdigkeit am Tage mit Leistungseinschränkungen.

WAS kann man gegen Schlafstörungen tun?

Besonders wichtig ist zunächst Fehler bei der falschen Schlaf-Wach Organisation zu vermeiden. Diese sogenannte Schlafhygiene (Vermeiden von spätem Essen, abendlichem Alkoholkonsum, Einhalten regelmäßiger Einschlafzeiten und ausreichender Schlafdauer, Vermeidung zu grosser Aktivitäten vor dem Einschlafen) ist der erste Behandlungsschritt.


Sind die Beschwerden intensiver oder dauern länger an, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um eine Chronifizierung zu vermeiden. Die Diagnostik von Schlafstörungen kann eine sogenannte "Schlaflaboruntersuchung" oder Polysomnografie erforderlich machen, wobei der Patient ein oder mehrere Nächte in der Klinik verbringt und dabei wichtige, für die Diagnose erforderliche Parameter aufgezeichnet werden. Nach Möglichkeit ist dieser Untersuchung einer ambulanten Untersuchung der Vorzug zu geben.


Wenn Ihre Schlafstörung genau diagnostiziert wurde, kann je nach Befund die für Sie richtige Behandlungsform (von einfachen Verhaltensmaßregeln über medikamentöse Behandlung bis hin zu speziellen Therapieformen) eingesetzt werden.

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